Nach einem Besuch der JSFDays haben sich David Tanzer und Oliver Szymanski Gedanken über die Schwachstellen von JSF 2.0 sowie bereits existierender Webframeworks gemacht. Daraus hat sich ein erster Konzeptentwurf und anschließend ein proof-of-concepts ergeben.
Damit war der Grundstein zu JSXP (Just Simple eXtensible Pages) geboren. Es liegt mittlerweile in der Version 0.3 als Open Source vor.
Die wesentlichen Features dieses Webframeworks sind:
- Typsicherheit / Compile-Time Sicherheit
- Änderungen im Design mit Nebenwirkungen werden vom Compiler angezeigt/bemängelt
- strikte Trennung von Design und Implementierung (kein Codieren mehr in XML)
- Komponenten (eigene Komponenten oder fertige zum Aufbauen komplexer Views)
- View und Element-Templating
- View Flows
- Internationalisierung
- lesbare URLs (unterstützt Bookmarking, Redirects)
- Server Side States (unterstützt verschiedene Scopes: Flash, Session, Request, ...)
- AJAX (inkl. leichtgewichtiger JavaScript-API aber auch beliebige möglich)
- Resource-Management
- Applikations-Konfiguration
- Erweiterbarkeit
Insbesondere können zur Validierung oder für AJAX beliebige Frameworks eingesetzt werden. Hierzu sieht JSXP simple Anbindungsmöglichkeiten vor. JSXP liefert aber auch Default-Implementierungen.
Es gibt auch bereits zwei Projekte, welche mit JSXP realisiert wurden: das AJAX-basiertes Wiki-System namens Wikiron und das Content-Management-System CMSonal.
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